DFB-Workshop - Was sonst noch geschah
(Autor: bdemter)
Frankfurt/ Bad Kösen:
 DFB-Zentrale Frankfurt mit Blick auf das Verwaltungsgebäude. Hier arbeiten Frau Kliehm und Herr Staab.
Die Blau-Weiß Bad Kösener "Abordnung" plante während ihres Aufenthalts in der DFB-Zentrale selbstverständlich die Gelegenheit ein, den Ehrengästen
der Minispielfeld-Eröffnung, Herrn Staab und Frau Kliehm einen Überraschungs-Besuch abzustatten. Die Mittagspause sollte gerade vor dem
Eingang mit einem "Rauch-Opfer" eröffnet werden, da wurde dieser Plan allerdings auch schon durchkreuzt. Und zwar von Herrn Staab selbst.
Auf dem Weg zu einer Besprechung im Hauptgebäude lief er schnurstracks an uns vorbei, stutzte für einen Moment, als er im Foyer angekommen war,
um dann wieder mit den Worten zu uns heraus zu kommen: "Das gibt’s doch gar nicht!!! Ihr hier???" Die Wiedersehensfreude war entsprechend
groß und die Überraschung bei Herrn Staab noch größer, als er erfuhr, das wir als Teilnehmer zu diesem "Aktionstag"-Workshop eingeladen waren.
Geradezu sprachlos wurde er allerdings, als Tilo Bertram ihm mitteilte, dass wir für ihn und Frau Kliehm noch eine "Entschuldigung" dabei hätten...
Als im November nach der Minispielfeld-Eröffnung die beiden endlich die Zeit gehabt hätten, um sich vor der Heimfahrt noch mit einer
Thüringer Rostbratwurst zu stärken, auf die sie sich schon so gefreut hatten, war nicht eine mehr da, weil: es waren alle verkauft.
Dieses "Missgeschick" konnten und wollten wir nicht länger auf uns sitzen lassen und hatten daher tags zuvor ein frisches "Wurst-Paket"
eingekauft. Die Kühlkette wurde mittels Kühlbox und gefrorener Akkus bestens eingehalten, die Thüringer Roster waren also frisch in
Frankfurt angekommen. Herr Staab war überwältigt vor Freude und rief spontan: "Ihr seid verrückt!!! Aber, da könnt ihr sicher sein:
die Würstchen werden noch heute Abend gegessen!!!"
Leider drängten die anstehenden Termine, Herr Staab musste weiter, doch zwischen Tür und Angel berichtete er noch kurz, dass die
SG Blau-Weiß Bad Kösen mit ihrem Minispielfeld einen sehr guten Eindruck im Präsidum hinterlassen hat. Auf Anordnung des Präsidenten
hätte es sich sogar unseren "Bau-Film" angeschaut, der allen sehr gefallen hätte... Bevor es wirklich allerhöchste Zeit für ihn wurde,
meinte er, wir dürften auf keinen Fall abfahren, ohne Frau Kliehm noch "Guten Tag" zu sagen. Sie würde sich über unseren Besuch bestimmt
und ganz sicher freuen. Schnell zeigte er uns den Weg, um sich dann mit einem herzlichen "Bis bald!" von uns zu verabschieden.
Nach einigen "Hindernissen" standen wir schließlich (mit dem Bratwürstchen-Paket im Arm) vor Frau Kliehms Büro. Und wie Herr
Staab es voraus gesagt hatte: sie freute sich wirklich, uns zu sehen! Die mitgebrachte große Bennewitz-Tüte war eine Riesen-Überaschung und
wurde voller Dank entgegen genommen. Nachdem wir erklärt hatten, warum und wieso wir überhaupt da sind, sprachen wir über das
Minispielfeld, darüber, wie gut es in Bad Kösen angenommen wird und natürlich auch darüber, wie schön damals die Eröffnungsfeier war und
dass die Kinder heute immer noch von ihr, von Herrn Staab und ganz besonders von "Paule" sprechen. Frau Kliehm meinte dazu, das sei
wirklich ein beeindruckendes Eröffnungsfest gewesen und zeigte plötzlich auf die Wand an ihrem Schreibtisch: "Hier, DAS schaue ich mir jeden Tag an!!!"
Dort hing doch tatsächlich unser "Danke-Poster", das wir ihr und Herrn Staab kurz nach der Feier geschickt hatten!
Zusammengestellt aus all den Bildern, die sie und Herrn Staab "in Aktion" mit unseren Kindern zeigen. Diesmal waren wir sprachlos...
Bei einem Blick auf die Uhr stellten wir fest, dass die Mittagspause sich dem Ende näherte und damit Teil 2 des Workshops anstand.
Wir begleiteten Frau Kliehm noch in die Büro-Küche, dort wurden im Kühlschrank die Thüringer Rostbratwürste deponiert, dann hieß es Abschied
nehmen, allerdings mit dem Versprechen. "Wir sehen uns bestimmt wieder!"

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